Wir möchten Ihnen helfen, mit Ihrem Hund im täglichen Leben gut
zurecht zu kommen. Das klingt simpel, aber es ist doch oft kein leichter Weg.
Meist muß nicht der Hund viel lernen, sondern sein Besitzer
und deshalb ist es uns ein großes Anliegen, Sie mit der Denkweise
Ihres Hundes vertraut zu machen. Denn erst, wenn der Besitzer versteht,
warum sein Hund dieses macht und jenes läßt, wird er in der Lage sein,
seinem Hund etwas zu vermitteln.

Wir gestalten das Training immer ganz individuell auf den
jeweiligen Hund abgestimmt, bei uns gibt es kein stupides "im- Kreis- Gehen"
mit "Sitz- Platz- Fuß". Auch findet unser Training nicht hinter dem Zaun statt, sondern auf Feldwegen, oder auch im Wald.
Denn nur ein Hund, der es überall gelernt hat zu gehorchen,
wird auch ein wirklicher "Begleithund" sein.
Die ersten Trainingsstunden sollten immer Einzelstunden sein,
hat der Hund gute Fortschritte gemacht, wäre es auch interessant,
mit anderen Hunden, die vom Ausbildungsstand halbwegs passen,
eine Gruppenstunde zu gestalten, da man dann gut Ablenkungen einbauen kann.

Aber Sie werden bei uns niemals große Gruppen sehen,
wie es in den meisten anderen Hundeschulen stattfindet!
Denn unserer Auffassung nach kann man in großen Gruppen nicht
auf die Hunde und vor allem nicht auf ihre Besitzer eingehen,
daher sind unsere Gruppen nie größer als höchstens drei Hunde.

Wir bemühen uns, jedem Hund eine zu seinen Eigenschaften
passende Aufgabe zu verschaffen, sei es zum Beispiel das Apportieren
mit all seinen Bereichen oder Fährtenarbeit.
Denn nur ein Hund, der auch ausgelastet ist, kann ein angenehmer Begleiter sein.

Wir verwenden zum Training keine "Leckerli", denn wie bereits erwähnt
ist unser Ziel der alltagstaugliche, angenehme weil gehorsame Hund, und spätestens bei flüchtendem Wild wird ein Hund auf Leckerli nicht mehr reagieren, eher schon, wenn er gelernt hat, daß Ungehorsam für ihn unangenehme Konsequenzen hätte...

Es ist leider so, daß man einem Hund nicht erklären kann,
nicht seinen Trieben nachzugehen...
man muß ihn je nach Art der Ablenkung mit mehr oder weniger
starkem Zwang davon abhalten, sonst WIRD er seinen Instinkten folgen,
dafür ist er ein Hund...
und alle sogenannten "Hundetrainer", die etwas von
"sanfter Ausbildung ohne Zwang" predigen, betreiben in unseren Augen
Betrug am Kunden.

Wir verwenden in der Ausbildung lediglich eine lange Moxon- Retrieverleine,
denn damit hat man sehr gute Einwirkungsmöglichkeit auf den Hund.
Ein Geschirr lehnen wir ab, da man an den Hund keine Signale geben kann,
und diese bei schlechter Bauart sogar noch den Hund (insbesondere den jungen)
an den Schultern behindern.

Selbstverständlich benutzen wir auch keine Stachelhalsbänder
oder wenden Starkzwang an.

Lernen Sie, ein wirklicher Rudelführer zu sein
mit all den dafür erforderlichen Eigenschaften:

Ruhe, Besonnenheit, Konsequenz...

Führungsqualitäten eben...

dann klappt es auch mit dem Hund!